ISFB-Beobachtungsstelle für Bank- und Finanzkompetenzen02.07.2026, 16:08:42 Uhr +02:00

ISFB-Beobachtungsstelle für Bank- und Finanzkompetenzen

Berufe vorwegnehmen. Kompetenzen entwickeln. Entscheidungen erleichtern.

Das Observatoire des compétences bancaires et financières (Beobachtungsstelle für Bank- und Finanzkompetenzen) ist eine in das ISFB integrierte Einrichtung, die geschaffen wurde, um Veränderungen in den Berufen zu antizipieren, die Entwicklung von Kompetenzen zu begleiten und strategische Entscheidungen im Bankensektor der Romandie zu beleuchten. Es richtet sich an Banken, unabhängige Vermögensverwalter und Akteure aus dem Finanzbereich, die die Veränderungen in der Arbeitswelt verstehen und beherrschen möchten.

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In einem Umfeld, das von rasanten technologischen Veränderungen und steigenden regulatorischen Anforderungen geprägt ist, ist es unerlässlich, die Berufe im Bankwesen neu zu überdenken, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Diese in der Schweiz einzigartige Kooperationsinitiative spiegelt unseren Willen wider, die Beschäftigungsfähigkeit zu fördern, die Kompetenz im Finanzsektor zu stärken, den Wandel dieser Berufe zu begleiten und die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Attraktivität des Finanzplatzes Schweiz zu steigern, während wir gleichzeitig zu dessen nachhaltiger Entwicklung und internationaler Ausstrahlung beitragen.

Cynthia O’Gorman Schem, Global Head of Human Resources Pictet-Gruppe

Die rasante Entwicklung und die Komplexität der Bank- und Finanzberufe erfordern ein tiefgreifendes Verständnis dieser Veränderungen sowie die Umsetzung relevanter und innovativer Ausbildungsstrategien. Als Gründungsmitglied des Observatoire ISFB bekräftigen wir unser Engagement, die Talente von morgen vorzubereiten und die Wettbewerbsfähigkeit des Privatbankensektors sowie des Genfer Finanzplatzes im Kontext des digitalen und nachhaltigen Wandels zu stärken.

Xavier Bonna, geschäftsführender Gesellschafter Lombard Odier

Das ISFB-Observatorium ist Ausdruck unseres gemeinsamen Bestrebens, den Wandel in der Branche vorwegzunehmen und die Kompetenzen im Dienste des Westschweizer Finanzplatzes langfristig zu fördern.

Christian Skaanild, Partner bei Bordier, Präsident der ISFB

Die Gründung des ISFB-Observatoriums ist ein entscheidender Schritt, um den Wandel im Bankensektor vorwegzunehmen. Indem wir in das Wissen über die Kompetenzen von morgen investieren, stärken wir unsere gemeinsame Fähigkeit, wettbewerbsfähig und relevant zu bleiben.

Nicolas Krügel, CEO BCGE, Vizepräsident ISFB

Wir bei Mirabaud sind davon überzeugt, dass der Mensch in unseren Geschäftsbereichen den entscheidenden Unterschied ausmacht und dass Flexibilität angesichts des derzeitigen technologischen Wandels von entscheidender Bedeutung sein wird. Das Observatoire wird dem gesamten Finanzplatz – Arbeitgebern wie Arbeitnehmern – wertvolle Einblicke bieten, um diese Entwicklungen vorwegzunehmen, indem es wissenschaftliche Genauigkeit mit konkreten Maßnahmen verbindet. 

Camille Vial, CEO von Mirabaud & Cie SA und geschäftsführende Gesellschafterin der Mirabaud-Gruppe

Das Observatorium für Bank- und Finanzkompetenzen dient als strategischer Kompass, der es uns ermöglicht, den Wandel in der Branche zu antizipieren, Fachwissen zu bündeln und den Menschen in den Mittelpunkt der Transformation im Bank- und Finanzwesen zu stellen.

Isabelle Jacob Nebout, Leiterin Vermögensverwaltung, Indosuez Wealth Management in der Schweiz

Zu verstehen, wie sich die Berufe weiterentwickeln, bedeutet zu verstehen, wie man Kompetenzen weiterentwickeln kann und damit auch die kollektive Wettbewerbsfähigkeit unseres Finanzplatzes sowie die Beschäftigungsfähigkeit der Beschäftigten in diesem Sektor.

Dr. Mathias Baitan, Generaldirektor ISFB

Die Beschäftigtenzahlen im Schweizer Finanzsektor bleiben stabil, doch diese Zahl sagt wenig aus. Unter dieser statischen Oberfläche verschieben sich die Berufsbilder und die Kompetenzen setzen sich neu zusammen. Das ISFB-Observatorium wurde eingerichtet, um diesen Wandel zu beobachten und dem Finanzplatz dabei zu helfen, ihn zu antizipieren.

Quelle: Erwan Bellard, D., & Nathalie Delobbe, P. (2026). Wandel und Kompetenzen der Zukunft im Schweizer Bankensektor: I – Eine qualitative Neugestaltung des Arbeitsmarktes. ISFB-Beobachtungsstelle für Bank- und Finanzkompetenzen.

Academy Monthly Special | Das ISFB-Observatorium für Bank- und Finanzkompetenzen

8. September 2026, von 11 bis 12 Uhr

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Verschiedene Perspektiven

Akademische Perspektive

Blick vom Spielfeld aus

Das ISFB-Observatorium verfolgt einen Ansatz, der sich ander evidenzbasierten Praxis orientiert: Dabei werden wissenschaftliche Erkenntnisse, Daten aus der Praxis, Fachkompetenz und die Bedürfnisse der Akteure des Finanzplatzes miteinander verknüpft. Diese Methode zielt darauf ab, nützliche Anhaltspunkte für Personalentscheidungen, Weiterbildungsstrategien und die Kompetenzentwicklung im Bank- und Finanzwesen der Westschweiz zu liefern.

Mathias Baitan, Generaldirektor ISFB

AKTUELLE INFORMATIONEN
ENTHÜLLUNGEN
Veröffentlichungen des Observatoriums
Kennzahlen
Aufgabe

Das Observatoire möchte sich zum Referenzinstrument für die Vorausschau und Entwicklung von Bank- und Finanzkompetenzen in der Westschweiz entwickeln. Es ergänzt bestehende Wirtschaftsstudien durch eine spezifische Betrachtungsweise: die Kompetenzen und ihre strategische Rolle in der Entwicklung der Berufe.

Unsere vier Ziele
  1. Vorausschauende Analyse der beruflichen Veränderungen und der erwarteten Kompetenzen im Bank- und Finanzsektor in der Westschweiz.

  2. Personal- und Weiterbildungsstrategien auf der Grundlage zuverlässiger Daten gestalten.

  3. Führungskräfte, Experten und akademische Partner in einem privilegierten Rahmen für den Austausch über die Kompetenzentwicklung im Bank- und Finanzwesen in der Westschweiz zusammenbringen.

  4. Die Ergebnisse in Form von Empfehlungen, Schulungen, Veranstaltungen und Vorträgen nutzen.

Was wir tun
  • Durchführung regelmäßiger Umfragen unter Beschäftigten der Banken- und Finanzbranche in der Westschweiz.

  • Erstellung normativer Referenzrahmen für Kompetenzen in diesem Sektor.

  • Zusammenarbeit mit akademischen Instituten, die gemäß den wissenschaftlichen und ethischen Standards für Dokumentenrecherchen akkreditiert sind.

  • Zukunftsorientierte Arbeiten zur Kompetenzentwicklung für den Sektor in der Westschweiz.

  • Übersetzung der Ergebnisse in operative Empfehlungen für institutionelle Mitglieder und Integration in das Ausbildungsangebot der ISFB.

  • Verbreitung durch populärwissenschaftliche Publikationen, Konferenzen und thematische Veranstaltungen.

was wir nicht tun
  • Das ISFB-Observatorium vertritt keine politischen oder aktivistischen Standpunkte zur Zukunft des Bankwesens.
  • Er versucht auch nicht, die Zukunft der Branche insgesamt vorherzusagen oder zu sagen, wie sich die Bank entwickeln sollte.
Governance und Partner
Finanzierung

Die Aktivitäten des Observatoire ISFB werden von den großen Arbeitgebern des Bankensektors im Kanton Genf finanziert, nämlich:

  • Genfer Kantonalbank
  • Bordier
  • Indosuez Wealth Management
  • EFG Bank
  • Lombard Odier
  • Mirabaud
  • Pictet
  • UBP – Union Bancaire Privée
Vorsitz des Ausschusses

Dr. Mathias Baitan, Generaldirektor des ISFB, ist für die strategische und operative Leitung des Observatoriums verantwortlich, legt mit Unterstützung des Beirats die Forschungsschwerpunkte fest und leitet die Kommunikation und die Verbreitung der Ergebnisse.

Beirat

Ein Vertreter pro beitragender Einrichtung vertritt die Gründungsmitglieder. Der Ausschuss gibt Stellungnahmen zu Forschungsthemen ab, erleichtert den Zugang zum Forschungsgebiet und beteiligt sich an der Valorisierung der Arbeiten.

Der Ausschuss setzt sich zusammen aus

  • Christelle Zagato (ISFB),
  • Stéphane Bonzon (ISFB),
  • Gaëlle Tanniou (BCGE),
  • Gianluca Tarolli (Bordier),
  • Aurélien Triouillier (Vorstand von Indosuez),
  • Philippe Bruyère (EFG Bank),
  • Lucas Dénarié (Lombard Odier),
  • Filip Kleczkowski (Mirabaud),
  • Stéphanie Bachofner (Pictet),
  • Isabel Gayo (UBP)

sowie (Gäste):

  • Prof. Dr. Nathalie Delobbe (UNIGE),
  • Dr. Erwan Bellard (UNIGE),
  • Prof. Dr. Eric Davoine (UNIFR),
  • Prof. Dr. Giovanni Ferro-Luzzi (IReg, HEG-GE & UNIGE)
  • Dr. Mathieu Grobéty (Institut CREA für angewandte Wirtschaftswissenschaften, UNIL)
Partner
  • Akkreditierte Partnerinstitute (Swissuniversities/LEHE), die beauftragt sind, Studien oder Dokumentationsrecherchen nach wissenschaftlichen und ethischen Standards durchzuführen und die Ergebnisse gegebenenfalls zu veröffentlichen.
  • Gemeinnützige Stiftungen, Berufsverbände oder private Einrichtungen, die die Produktion von Materialien unterstützen.
UNSERE METHODE

Das ISFB-Observatorium stützt sich auf einen Ansatz evidenzbasierter Praxis: die Verknüpfung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Daten aus der Praxis, dem Fachwissen von Experten und den von den Akteuren des Sektors geäußerten Bedürfnissen.

Diese Methode verhindert, dass Ausbildungsentscheidungen auf Eindrücken, Modeerscheinungen oder zu allgemeinen Prognosen basieren. Vielmehr zielt sie darauf ab, einen nützlichen, fundierten und direkt umsetzbaren Überblick über die Entwicklungen in den Bank- und Finanzberufen in der Westschweiz zu bieten.

Der Ansatz stützt sich auf vier Quellen:

  1. Wissenschaftliche Forschung
    Das Observatoire stützt sich auf die verfügbaren wissenschaftlichen Arbeiten zu den Themen Arbeitswelt im Wandel, Kompetenzen, Finanzberufe, Digitalisierung, KI, Regulierung, Erwachsenenbildung und Organisationen. Diese Arbeiten werden mit Unterstützung von Partnern aus dem Hochschulbereich analysiert.
  2. Daten aus der Praxis
    Es werden regelmäßig Umfragen unter Mitarbeitern, Mitgliedsinstituten und Fachleuten der Branche durchgeführt, um die Wahrnehmungen, Bedürfnisse, Qualifikationslücken und Entwicklungen in den verschiedenen Bankfunktionen zu erfassen.
  3. Fachkompetenz
    Personalabteilungen, Fachexperten, Schulungsleiter, akademische Experten und Fachleute aus der Finanzbranche tragen dazu bei, die Ergebnisse zu bewerten, zu diskutieren und mit der Realität in den Einrichtungen abzugleichen.
  4. Die operative Umsetzung
    Die Ergebnisse werden in Leitfäden, Empfehlungen, Publikationen, Veranstaltungen und Schulungen umgesetzt. Das Ziel besteht nicht nur darin, zu beobachten, sondern Banken, unabhängige Vermögensverwalter und Fachleute dabei zu unterstützen, bessere Entscheidungen in Bezug auf Kompetenzen, Beschäftigungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu treffen.