Pressespiegel
ISFB veröffentlicht erste Erkenntnisse zu den Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt
25. April 2025
Künstliche Intelligenz setzt sich im Schweizer Bankensektor zunehmend durch, nicht als direkte Bedrohung für Arbeitsplätze, sondern als Hebel zur Prozessoptimierung und Kompetenzumwandlung.
Eine im Frühjahr 2025 vom Institut Supérieur de Formation Bancaire (ISFB) bei 24 Banken in der Westschweiz durchgeführte Umfrage zeigt eine überwiegend positive Wahrnehmung der KI: 78 % der Befragten – Fachleute aus dem Personalwesen – sind der Meinung, dass sich KI neutral oder positiv auf die Arbeitsplätze im Bankwesen auswirken wird. KI wird weitgehend als Instrument zur Optimierung der betrieblichen Effizienz angesehen, insbesondere in den Bereichen Datenanalyse, Kundenbeziehungsmanagement und Betrugsaufdeckung. Die Entwicklung von Kompetenzen in den Bereichen Datenmanagement, Cybersicherheit und – entgegen der Intuition – zwischenmenschliche Kommunikation wird als vorrangige Herausforderung angesehen, um diese Entwicklungen zu begleiten.
Immer mehr Banken planen, entweder interne Spezialisten einzustellen oder externe Fachkräfte hinzuzuziehen, um diese Technologien zu integrieren. Das ISFB betont, dass die Weiterbildung zu einem unverzichtbaren strategischen Hebel wird, um strukturelle Veränderungen im Bankensektor zu antizipieren. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird die ISFB – ein Berufsverband in der Westschweiz, der als Kompetenz- und Karrierezentrum für den Banken- und Finanzsektor fungiert – ab September ein neues ISFB-Zertifikat in Datenmanagement anbieten. Dieses Programm richtet sich speziell an Finanzspezialisten, die sich auf die Entwicklungen ihres Berufs im Bereich der Datenverarbeitung vorbereiten möchten, ohne jedoch einen IT-Hintergrund zu haben.