ISFB Insight
Jahresbericht 2025: Das ISFB festigt seine Rolle als Kompetenzzentrum für den Finanzplatz in der Westschweiz
10. März 2026
Genf, 10. März 2026 — Das Institut Supérieur de Formation Bancaire (ISFB) veröffentlicht seinen Jahresbericht 2025. Dieses Dokument beleuchtet ein Jahr, das durch die Festigung der Positionierung des Instituts als Kompetenzzentrum für die Entwicklung des Bank- und Finanzwesens in der Westschweiz geprägt war.
Vor dem Hintergrund rascher technologischer, regulatorischer und wirtschaftlicher Veränderungen in diesem Sektor hat das ISFB seine Aktivitäten weiter angepasst, um Finanzinstitute und ihre Mitarbeitenden bei der Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen und beruflichen Laufbahnen zu unterstützen. Die eingeleitete Dynamik ist Teil des Strategieplans 2023–2026 und bestätigt die Rolle des Instituts als kollektive Plattform für Ausbildung, Austausch und Analyse im Dienste der Branche.
Ein kollektiver Akteur im Dienste des Finanzplatzes der Romandie
Durch seinen kooperativen und integrativen Ansatz trägt das ISFB dazu bei, eine gemeinsame Antwort auf die Herausforderungen in den Bereichen Ausbildung und Beschäftigungsfähigkeit im Bank- und Finanzsektor zu finden. Durch die Förderung des Austauschs von Fachwissen und bewährten Praktiken trägt das Institut zur Stärkung der Anpassungsfähigkeit des Sektors und zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Westschweiz bei.
Die Dynamik des ISFB basiert insbesondere auf einer starken Nähe zum Praxisalltag, auf der Mobilisierung der Kompetenzen der Mitglieds- und Partnerinstitutionen sowie auf einem genauen Verständnis der regulatorischen, technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die die Finanzberufe prägen.
Entwicklung des Angebots und organisatorischer Wandel
Das Jahr 2025 war auch geprägt von einer Veränderung der Positionierung des Instituts. Ursprünglich auf spezialisierte Ausbildungsprogramme ausgerichtet, behauptet das ISFB nun eine erweiterte Rolle als Kompetenz- und Karrierezentrum für die Banken- und Finanzbranche in der Westschweiz.
Diese Entwicklung ging einher mit einer Modernisierung der Management-Tools und einer Anpassung der internen Organisation, um das Wachstum der Aktivitäten zu unterstützen und eine konstante Qualität der Programme zu gewährleisten. Das Ausbildungsangebot wurde um neue Zertifikate erweitert, insbesondere in den Bereichen Datenmanagement und Risikomanagement, sowie durch die schrittweise Integration von Themen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz in mehrere Studiengänge.
Über die Weiterbildung hinaus hat das Institut mehrere Initiativen entwickelt, um seinen Nutzen für die Gemeinschaft und die Branche zu stärken. Die Einführung der Summer School, die Programme zum beruflichen Wandel und die im Rahmen des Observatoire des compétences bancaires et financières (Beobachtungsstelle für Bank- und Finanzkompetenzen) durchgeführten sektoralen Analysen tragen dazu bei, eine kollektive Dynamik rund um die Entwicklung von Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit zu strukturieren.
Eine wachsende Aktivität
Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 bestätigen diese Dynamik. Das Institut verzeichnet einen Anstieg seines Geschäftsvolumens sowie eine Zunahme der Zahl seiner Mitgliedsinstitutionen.
Im Laufe des Jahres wurden 167 neue ISFB-Zertifikate ausgestellt und 61 SAQ-Zertifizierungen im Rahmen der vom Institut angebotenen Programme erworben. Insgesamt sind 56 Finanzinstitute Mitglieder des Verbandes.
Die 2025 durchgeführte Zufriedenheitsumfrage zeigt ebenfalls ein hohes Mass an Zufriedenheit. Die Teilnehmenden heben insbesondere die pädagogische Qualität der Ausbildungen, ihre hohe Übertragbarkeit auf die berufliche Praxis sowie den Beitrag des ISFB zur Förderung der Kompetenzen der Branche hervor.
Eine Koordinierungsplattform im Dienste der Branche
Über seine Ausbildungsprogramme hinaus baut das ISFB seine Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Vernetzung und Veröffentlichungen weiter aus. Diese Initiativen zielen darauf ab, den Wissensaustausch zu fördern, den Dialog zwischen Experten und Institutionen zu stärken und den Wandel in diesem Sektor zu begleiten.
In einem sich wandelnden Umfeld will das Institut somit weiterhin als Koordinations- und Reflexionsplattform im Dienste der nachhaltigen Entwicklung der Kompetenzen und der Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes der Romandie fungieren.

