Karriereentwicklung

Karrierewege und Übergänge: Begleitung von Bankfachleuten bei ihrer beruflichen Entwicklung.

In einem sich rasch wandelnden Banken- und Finanzsektor ist es unerlässlich geworden, Fachleute bei ihrem beruflichen Wandel zu begleiten. Das Programm „Trajectoires et Transitions“ (Werdegänge und Übergänge) des ISFB bietet eine gezielte, innovative und menschliche Begleitung, die jedem Einzelnen die notwendigen Werkzeuge an die Hand gibt, um die beruflichen und persönlichen Herausforderungen dieser Zeiten des Wandels zu meistern. Entdecken Sie in diesem Interview die Ursprünge, die Schlüssel zum Erfolg, die konkreten Vorteile und die Rolle des Kollektivs in diesem einzigartigen Programm, das darauf ausgelegt ist, aufstrebende Talente zu entdecken und zu fördern.

Diana, könnten Sie uns bitte die Entstehungsgeschichte des Programms „Trajectoires et Transitions“ (Werdegänge und Übergänge) und die Beweggründe für dessen Gründung erläutern?

Das ISFB-Programm „Trajectoires et Transitions“ begleitet Fachleute aus dem Bank- und Finanzsektor in Phasen des beruflichen Wandels. Es ist als wohlwollender und anregender Raum konzipiert, der ein besseres Verständnis des Marktes ermöglicht, zur Erkundung der eigenen Ressourcen anregt und dem beruflichen Werdegang neue Bedeutung verleiht.

An fünf halben Tagen aktivieren die Teilnehmer Schlüsselkompetenzen, stärken ihre narrative Haltung und klären ihre berufliche Positionierung. Die Gruppendynamik spielt dabei eine zentrale Rolle: Sich mit anderen zu verbinden bedeutet auch, sich selbst zu offenbaren. Dieses Programm ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung eines engagierten Teams aus der Branche, das einen innovativen Ansatz entwickeln wollte, der tief in seiner Zeit verwurzelt ist und gleichzeitig das Wesen des Bankwesens widerspiegelt.

Mit einem eher zielgerichteten als allgemeinen Ansatz liegt unsere Stärke in unserer Bank-DNA, unserer fundierten Kenntnis der Branche und unserer ausgeprägten Motivation, diese Fachleute zu begleiten, indem wir sowohl unsere operativen Kräfte als auch unsere bereichsübergreifenden Kompetenzen mobilisieren.

Das ISFB hat als Kompetenzentwicklungszentrum dieses Programm entwickelt, um diese manchmal heiklen, aber äußerst fruchtbaren Übergänge zu unterstützen.

Jeder Weg beinhaltet Übergänge, die, wenn sie gut begleitet werden, zu Hebeln der Transformation werden.

Joseph, was sind Ihrer Meinung nach die Schlüssel zum Erfolg für einen erfolgreichen beruflichen Wechsel im Bank- und Finanzsektor heute?

Im heutigen Bank- und Finanzsektor beruhen die Schlüssel zum Erfolg für einen erfolgreichen beruflichen Wandel auf mehreren wesentlichen Faktoren. Die Beherrschung technischer und digitaler Kompetenzen – Fintech, Datenmanagement, Cybersicherheit – ist entscheidend, um sich an ein sich ständig weiterentwickelndes technologisches Umfeld anzupassen. Hinzu kommt das Verständnis der regulatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Sektors, das unerlässlich ist, um in einem sich wandelnden Umfeld relevant zu bleiben.

Soziale Kompetenzen spielen jedoch eine ebenso strategische Rolle: Die Fähigkeit zu kommunizieren, zusammenzuarbeiten, Netzwerke aufzubauen und solide berufliche Beziehungen zu pflegen, ist zu einem echten Hebel für Chancen geworden. In einem wettbewerbsorientierten Markt ist es unerlässlich, proaktiv, flexibel und offen zu sein.

An der ISFB laden wir die Teilnehmer dazu ein, aktiv über ihre berufliche Zukunft nachzudenken, und betonen dabei die Bedeutung der Weiterbildung, die zu einer unverzichtbaren Säule einer nachhaltigen und entwicklungsfähigen Karriere geworden ist.

Joseph, welche konkreten Fortschritte beobachten Sie bei den Teilnehmern zwischen Beginn und Ende des Programms?

Seinen Werdegang erzählen zu können, sich relevant zu präsentieren, mit Fremden zu sprechen oder Chancen zu ergreifen, kann eine echte Herausforderung darstellen, die manchmal als unüberwindbar empfunden wird. Wir sind uns dieser Hindernisse bewusst und bieten eine wohlwollende Begleitung, die den Rhythmus jedes Einzelnen respektiert, um Ängste, innere Urteile und einschränkende Automatismen zu überwinden.

Wir erkennen den Reichtum und die Einzigartigkeit jedes Einzelnen an und ermutigen ihn, seine Stärken mit Stolz, aber auch mit Bescheidenheit und Demut zum Ausdruck zu bringen. In einem strukturierten und unterstützenden Rahmen lernen die Teilnehmer, sich klarer und selbstbewusster zu positionieren, eine kohärente Darstellung ihres Werdegangs zu erstellen und gelassener mit ihrem beruflichen Umfeld umzugehen. Sie entwickeln ein ausgeprägtes Verständnis für die Anforderungen des Marktes, ihrer Branche und ihrer Funktion, wissen, wie sie geeignete Strategien für die Stellensuche entwickeln und diese realistisch planen können. So werden sie agiler, innovativer und zu Gestaltern ihrer beruflichen Zukunft.

Diana, welche Rolle spielt das Kollektiv bei einem so persönlichen Prozess wie der beruflichen Neuorientierung?

Die Gemeinschaft spielt eine grundlegende Rolle im beruflichen Wandel, da sie den Teilnehmern ermöglicht, sich mit einer Vielzahl von Vorstellungen und Lebenserfahrungen auseinanderzusetzen. Dieser Erfahrungsaustausch ist äußerst bereichernd, da er eine breitere und differenziertere Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen bietet, mit denen jeder Einzelne konfrontiert ist. Durch die Interaktion mit anderen sehen die Teilnehmer, wie sich ihre eigenen Vorstellungen weiterentwickeln und verändern, was zu einem besseren Wohlbefinden sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene beiträgt. Das Kollektiv schafft so ein Umfeld der Unterstützung und des Austauschs, das der gegenseitigen Bereicherung und dem gemeinsamen Fortschritt förderlich ist.

1. Juli 2025

Diana Mooser

Beraterin für Personalwesen

Joseph Baud-Grasset

Produktmanager

„Jeder Weg beinhaltet Übergänge, die, wenn sie gut begleitet werden, zu Hebeln der Transformation werden.“ 

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