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Beschäftigungsfähigkeit |Karriereentwicklung

Wie man Fachkräfte aus dem Bankensektor in einer beruflichen Übergangsphase begleitet

7. April 2026

Das ISFB-Programm „Trajectoires et Transitions“ begleitet Fachleute aus dem Bank- und Finanzsektor in Phasen des beruflichen Wandels. Es ist als wohlwollender und anregender Raum konzipiert, der ein besseres Verständnis des Marktes ermöglicht, zur Erkundung der eigenen Ressourcen anregt und dem beruflichen Werdegang neue Bedeutung verleiht.

Sich die Zeit nehmen, einen Schritt zur Seite zu machen, um besser voranzukommen

In einem beruflichen Umfeld, das von raschen Veränderungen geprägt ist, verlaufen Karrierewege oft nicht mehr geradlinig. Ob man sie nun bewusst gewählt hat oder nicht – Übergangsphasen werden zu entscheidenden Momenten, die zwar verunsichernd wirken, aber vor allem neue Perspektiven und Chancen eröffnen.

Im Bank- und Finanzsektor der Westschweiz sind diese Entwicklungen besonders ausgeprägt: neue Anforderungen an die Kompetenzen, der Wandel der Berufe, steigende Erwartungen der Arbeitgeber. Vor diesem Hintergrund wird es unerlässlich, das eigene Umfeld besser zu verstehen, aber auch und vor allem sich selbst besser zu verstehen.

Vor diesem Hintergrund wurde das Programm „Trajectoires et Transitions“ konzipiert: um den Banken- und Finanzmarkt besser zu verstehen, die eigenen Ressourcen zu erkunden und manchmal sogar neu zu entdecken und schließlich die eigene berufliche Laufbahn neu zu definieren.

Dieses Programm ist in sechs nicht aufeinanderfolgende Halbtage gegliedert und ermöglicht einen Wechsel zwischen Reflexionsphasen und praktischen Übungen. Das Ziel: einen strukturierten und schrittweisen Rahmen zu bieten, um die Teilnehmer bei ihren Fragen und ihren Schritten zu begleiten.

Verschiedene Experten beleuchten dabei mehrere Aspekte, darunter auch unser Berufsberater, der die Bedeutung eines solchen Vorgehens hervorhebt: „Jeder Übergang ist Teil einer Lebensgeschichte, die von vergangenen Erfahrungen und Zukunftsvorstellungen geprägt ist. Diese Übergänge können somit sowohl eine Chance zur Weiterentwicklung als auch einen Moment der Verletzlichkeit darstellen. Wenn soziale Positionen unsicher werden, formt sich die Identität neu, und es wird notwendig, Sinn zu stiften, um das Geschehene zu verstehen und damit umzugehen“ (Bonzon, Januar 2026, ISFB Insight).

Berufliche Übergänge sind nicht nur Etappen, die man durchlaufen muss. Sie können zu echten Hebeln für eine Neuorientierung werden, vorausgesetzt, man wird dabei angemessen begleitet. Und manchmal macht es den entscheidenden Unterschied, sich diese Zeit zu nehmen!

Das Programm richtet sich an alle, die aktiv auf Stellensuche sind, sowie an Beschäftigte von Finanzinstituten, die über ihre berufliche Weiterentwicklung nachdenken.

Unser nächster Kurs beginnt im Mai.

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Evelyne Rechenmann

Leiterin Karriereentwicklung ISFB

Berufliche Übergänge sind nicht nur Etappen, die es zu bewältigen gilt. Sie können zu echten Hebeln für eine berufliche Neuorientierung werden, vorausgesetzt, sie werden angemessen begleitet.

Evelyne Rechenmann

04.05.2026, 18:21:03 Uhr